Autofahren in Deutschland 2017: Verbraucher können der Dynamik im Pkw-Markt häufig nicht folgen

Autofahren in Deutschland 2017
Autofahren in Deutschland 2017

Autofahren in Deutschland 2017: Verbraucher können der Dynamik im Pkw-Markt häufig nicht folgen

 

 

- Die Branchenstudie Autofahren in Deutschland 2017 von der Motor Presse Stuttgart ist ab sofort
 erhältlich – auf mehr als 200 Seiten analysiert sie Deutschlands wichtigste Wirtschaftsbranche.

- Bei den Neuzulassungen lassen SUV die Kompaktklasse hinter sich, der Anteil der Dieselfahrzeuge
  geht deutlich zurück.

- Das eigene Auto hat nach wie vor einen hohen Stellenwert, Auto-Verzicht kommt für 83 Prozent
  nicht in Frage.

- Autos mit alternativen Antrieben fristen weiterhin ein Nischendasein, mehr als 40 Prozent der Pkw-
  Fahrer sehen E-Mobilität jedoch heute positiver als vor einem Jahr.

- Nachholbedarf beim Thema Car Connectivity: Die Mehrheit der Autofahrer kann sich unter dem
  Begriff wenig oder gar nichts vorstellen.

 

Stuttgart 18. Mai 2017 – Es geht aufwärts auf dem deutschen Pkw-Markt: In den ersten vier Monaten des Jahres 2017 kletterten die Neuzulassungen um knapp drei Prozent, bereits 2016 waren sie um fast fünf Prozent angestiegen. Welche Segmente, Marken und Modelle im Neu- und Gebrauchtwagenmarkt zurzeit besonders gefragt sind, analysiert die Branchenstudie Autofahren in Deutschland 2017. Die 16. Ausgabe der etablierten Studienreihe ist nun bei der Motor Presse Stuttgart erschienen. Auf 208 Seiten verbindet sie relevante Marktinformationen mit originären Ergebnissen der verlagseigenen Marktforschung. So zeigt die Studie zum Beispiel die Unsicherheit vieler Verbraucher in Folge des Dieselskandals, ob es sinnvoll ist, derzeit einen Selbstzünder zu kaufen: Jeder vierte glaubt, dass Diesel über kurz oder lang vom Markt verschwinden werden, auch die Diesel-Neuzulassungen befinden sich seit geraumer Zeit im Sinkflug. Bewegung im Automarkt gibt es auch bei den Pkw-Segmenten: Hier haben SUV in den letzten Jahren einen steilen Aufstieg hingelegt. Ende 2016 zogen sie bei den Neuzulassungen erstmals an der Kompaktklasse vorbei, auch Anfang 2017 liegen sie in der Zulassungsstatistik auf dem ersten Rang. Besonders im Fokus von Autofahren in Deutschland stehen in diesem Jahr die Resultate einer aktuellen Studie zum Autokauf. Zudem werden neben speziellen Autothemen wie Motorsport und klassische Automobile auch die zentralen Zukunftsfelder der Pkw-Industrie ausgiebig behandelt: Autonomes Fahren, Connectivity, Sharing und Elektromobilität.

Wissenslücken bei den Verbrauchern deckt Autofahren in Deutschland beim Thema „Car Connectivity“ auf: Mit dem Begriff können 60 Prozent der Pkw-Fahrer wenig bis gar nichts anfangen. „Wer sich nicht regelmäßig über Themen wie Connectivity, aber auch über Neuerungen bei Modellen und Antriebsarten informiert, läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren“, kommentiert  Markus Eiberger, Leiter des Fachbereichs Research & Services und Unit Sales Director Automotive der Motor Presse Stuttgart. „Die ungeheure Dynamik im Pkw-Markt überfordert viele Verbraucher“, so Eiberger weiter. Fragt man Autofahrer jedoch ganz konkret nach einzelnen Connectivity-Funktionen, zum Beispiel „WLAN im Auto“ oder „Smartphone im

Auto-Display einspiegeln“, so sind sie nicht abgeneigt: Insgesamt sieben von 26 abgefragten Funktionen hätten sie im Schnitt gerne im nächsten Auto. Für durchschnittlich 2,1 davon würden sie auch einen Aufpreis bezahlen.

Ob es nun vernetzt ist oder nicht – die Studie zeigt, wie tief das Auto nach wie vor im Alltag der Deutschen verankert ist: Fast 30 Millionen interessieren sich für Autos, überdurchschnittlich stark ausgeprägt ist das Interesse in jüngeren Altersgruppen. Zudem nutzen hierzulande immer mehr Menschen ein Auto und fast 70 Prozent der Pkw-Fahrer sind der Meinung, dass nur ein Auto ihnen die nötige Mobilität gewährt. 83 Prozent geben an, nicht auf ein eigenes Fahrzeug verzichten zu wollen. In ländlichen Regionen sind es sogar 94 Prozent. Carsharing kommt als Alternative für die Wenigsten in Frage.

Um Hybrid- und Elektromodelle machen die meisten Verbraucher beim Pkw-Kauf nach wie vor einen Bogen – trotz Umweltbonus. Nicht einmal jede 50. Neuzulassung war 2016 mit einer der beiden Antriebsarten ausgestattet. Elektromobilität wird heute jedoch positiver wahrgenommen als vor Jahresfrist: Bei 43 Prozent der Pkw-Fahrer hat sich die Einstellung zum Thema in den letzten 12 Monaten verbessert, jeder zweite findet auch das Angebot an E-Autos zunehmend interessant.

Dem Thema Autokauf widmet sich die Branchenstudie auf 40 Seiten. Eine Befragung von Pkw-Kaufplanern zeigt z.B., dass die Ausgabebereitschaft in den Monaten vor der Anschaffung merklich ansteigt. Gleichzeitig wird deutlich, dass Autokäufer ihre Entscheidung erst auf den letzten Drücker fällen: Noch zwei Monate vor dem geplanten Pkw-Erwerb haben sie im Schnitt 2,9 Modelle in der engeren Wahl. Um sich in der „heißen Phase“ zu informieren, greifen Kaufplaner vor allem auf Testberichte in Autozeitschriften, Hersteller-Websites und Gespräche mit Bekannten zurück. Die Tests der Automagazine küren sie zur vertrauenswürdigsten Quelle. „In Zeiten von Fake-News-Debatten genießen Automedien nach wie vor einen herausragenden Ruf“, fasst Maik Müller, Leiter des Media-Marketing Service der Motor Presse Stuttgart, das Ergebnis zusammen.

Autofahren in Deutschland ist bis zum Rand vollgetankt mit Daten und Fakten zum deutschen Pkw-Markt, wie gewohnt sind die Informationen dabei ansprechend aufbereitet und leicht aufzunehmen – durch die Bildsprache des Studienbands kommt auch die Faszination Automobil nicht zu kurz.

Ab sofort ist die Broschüre gegen eine Schutzgebühr von 570,- EUR bei Maik Müller, Tel. 0711/182-1826, mmueller4@motorpresse.de, erhältlich. Die Geschäftspartner der Motor Presse Stuttgart können die Studie kostenfrei anfordern.

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