Leserwahl „Familienauto des Jahres 2017“: Kombis, Vans und SUV von Škoda und VW beherrschen den Wettbewerb

Familienauto des Jahres 2017

- Bei der Wahl „Familienauto des Jahres 2017“ von AUTOStraßenverkehr und der Zeitschrift
  Leben & erziehen küren 18.270 Leserinnen und Leser ihre Favoriten.
- Modelle von Škoda und VW sind bei Familien besonders beliebt, Kombis und Vans bisher die
  gefragtesten Fahrzeugtypen. Bei den Kaufabsichten holen SUVs allerdings auf.
- Die Ausgabebereitschaft für die Familienkutsche ist hoch: Sie liegt im Durchschnitt 24.750 Euro. Für einen Neuwagen wollen die Käufer sogar rund 29.500 Euro investieren.   

Stuttgart/Hamburg, 13. September 2017 – Worauf legen Eltern und Kinder besonderen Wert, wenn es an den Kauf eines Familienautos geht? Was ist wichtig, was verzichtbar? Wie hoch dürfen die maximalen Anschaffungskosten sein? Lieber einen Kombi oder doch gleich einen SUV? Auf diese und viele andere Fragen liefert die Studie „Familienauto des Jahres 2017“ der Zeitschriften AUTOStraßenverkehr von der Motor Presse Stuttgart sowie „Leben & erziehen“ von Bayard Media in Augsburg differenzierte Antworten. Zwischen 3. Mai und 31. Juli 2017 nahmen dazu insgesamt 18.270 Leserinnen und Leser beider Titel an der Leserbefragung teil, bei der in sieben verschiedenen Preisklassen auch die beliebtesten Familienautos gekürt wurden.

Für die überwiegende Mehrheit der Befragten ist das Platzangebot das wichtigste Kaufkriterium. Bei 89 Prozent der Befragten steht ein großer Kofferraum ganz oben auf der Wunschliste, 78 Prozent halten einen großzügigen Innenraum für kaufentscheidend. Mit 73 Prozent der Nennungen steht auch die Sicherheit ganz oben auf der Prioritätenliste.

Danach folgt eine Reihe ökonomischer Kaufkriterien: 60 Prozent der Befragten wünschen sich einen sparsamen Motor, 55 Prozent eine gute Ausstattung und 53 Prozent niedrige Unterhaltskosten für Ihr Fahrzeug. Für den Erwerb eines Neu- oder Gebrauchtwagens wollen Familien viel Geld in die Hand nehmen – im Durchschnitt 24.750 Euro. Für einen familienfreundlichen Neuwagen würden die Käufer im Durchschnitt sogar rund 29.500 Euro investieren.

Aktuell gehören Kombis und Vans mit 31 bzw. 26 Prozent zu den beliebtesten Fahrzeugtypen bei denjenigen Befragten, die Ihr Fahrzeug als Familienauto nutzen. Nur zwölf Prozent der Familien haben sich bisher für einen SUV entschieden. Das könnte sich jedoch bald ändern. Gefragt nach den Kaufabsichten gaben 22 Prozent an, sich einen SUV anschaffen zu wollen. Bei denen, die einen Neuwagenkauf planen, liegt der SUV mit 31 Prozent dagegen klar vor Kombis und Vans, die auf je 23 Prozent der Nennungen kommen. Kinder sprechen bei der Kaufentscheidung über das Familienauto ein gewichtiges Wörtchen mit. Vor allem Heranwachsende zwischen 11 und 13 Jahren interessieren sich für Modell (20%), Farbe (37%) und Ausstattung (37%) des künftigen Familienautos. „Bei der Kaufentscheidung für ein Familienauto gelten ganz eigene Kriterien, die neben dem Raumangebot, der Sicherheit und der Wirtschaftlichkeit auch die Wünsche der Kinder einschließt“, sagt Stefan Cerchez, Redaktionsleiter von AUTOStraßenverkehr.
 
Zum absoluten Top-Favoriten unter den Familienautos kürten die Teilnehmer an der mittlerweile siebten Ausgabe der Leserwahl „Familienauto des Jahres“ die Marke Škoda. Modelle dieses Herstellers gewinnen zwei Kategorien in der Gesamt- und in drei Kategorien der Importwertung. VW siegt in drei Kategorien: Mit dem VW Touran (23,0 %, 20.000 bis 25.000 Euro), dem Multivan (21,1 %, 25.000 bis 30.000 Euro) sowie dem VW Sharan (15,0, 30.000 bis 35.000 Euro). Der SUV Audi Q5 gewinnt Kategorie F (35.000 bis 40.000 Euro) der Gesamtwertung mit 30,9 Prozent souverän vor dem BMW X3, die Mercedes V-Klasse mit 13,3, Prozent in der höchsten Preisklasse über 40.000 Euro.

Neben Škoda konnte vor allem Volvo ein überzeugendes Ergebnis feiern: In der Kategorie Importfahrzeuge über 40.000 Euro gehen alle Podiumsplätze an die Schweden. Zu den weiteren Siegern bei den Importeuren zählt Seat mit dem Alhambra (15 %, 30.000 bis 35.000 Euro) sowie der Toyoata Proace Verso in der Kategorie 35.000 bis 40.000 Euro, der mit 18,7 Prozent das Modell NX der Schwestermarke Lexus (18,5%) nur knapp auf den zweiten Platz verweist.

Zur Wahl standen insgesamt 152 Kombis, Vans und SUV. Dabei konnten die Teilnehmer zwischen einer großen Bandbreite wählen: vom knapp 8.000 Euro günstigen Dacia Logan bis zu Luxus-Fahrzeugen wie dem Porsche Cayenne oder dem Maserati Levante mit Grundpreisen jenseits der 70.000 Euro. Das Modellangebot reichte somit von kompakten Kombis bis zu geländetauglichen SUV und von praktischen Mini-Vans bis hin zu Kleinbussen mit einem Mindest-Kofferraumvolumen von 400 Litern. Als Basis für die Einordnung in die sieben Klassen diente der Grundpreis für das jeweilige Modell.

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Stefan Cerchez
Redaktionsleiter AUTOStraßenverkehr
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