6. Paul Pietsch Classic 2017 in Offenburg: Rollendes Automobilmuseum bringt Rallye-Flair in den Schwarzwald

6. Paul Pietsch Classic 2017 in Offenburg: Rollendes Automobilmuseum bringt Rallye-Flair in den Schwarzwald

Stuttgart/Offenburg 7. Juni 2017 – 106 klassische Automobile der Jahrgänge 1928 bis 1995 mit einem Hubraum von 0,9 bis 6,0 Liter und einer Motorleistung zwischen 42 und 408 PS – das sind einige Eckdaten des Teilnehmerfelds der 6. Paul Pietsch Classic, das sich am Freitag, den 9. und Samstag, den 10. Juni 2017 von Offenburg aus zu einer zweitägigen Tour durch den Schwarzwald aufmacht. Die Fahrzeuge spannen einen automobilhistorischen Bogen über acht Jahrzehnte und stammen von 33 verschiedenen Marken. Die klassischen Automobile starten an beiden Tagen am Kulturforum Reithalle, der Zieleinlauf ist jeweils auf dem Offenburger Marktplatz.

Vorkriegsfahrzeuge: Der Pietsch-Bugatti und die Briten
Als erstes Fahrzeug wird ein Bugatti 35 von 1928 auf die Strecke gehen, gefahren von Dr. Patricia Scholten und Peter-Paul Pietsch, Tochter und Sohn von Paul Pietsch. 1931 hatte Pietsch als gerade einmal Zwanzigjähriger bei Ettore Bugatti in Molsheim einen Rennwagen dieser Baureihe gekauft und damit in den folgenden Jahren seine ersten Rennsiege errungen. Zu dem Bugatti 35 gesellen sich noch drei weitere britische Automobile aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg: Ein Bentley 3,5 Litre Super Sports aus dem Jahr 1935 aber auch Fahrzeuge von heute weniger bekannten Herstellern  wie ein Riley Brooklands 9HP(1933) und ein Alvis Silver Eagle (1936).

Beim Team der AUTOSTADT, Premium-Partner der Paul Pietsch Classic Rallye, gibt der Käfer in diesem Rallye-Jahr den Ton an. Unter den zehn Fahrzeugen des Teams befinden sich gleich fünf Modelle des VW-Urahns – zum Beispiel das elegante Hebmüller Cabriolet aus dem Jahr 1949, das Typ 1 Stoll Coupe aus dem Jahr 1952 oder der einstmals heißeste Käfer aus dem Jahr 1973, ein GSR auch als „Gelb-Schwarzer-Renner“ bekannt. An dem Stand der AUTOSTADT auf dem Offenburger Marktplatz können die Besucher außerdem einem Bentley Speed Dreiliter aus dem Jahr 1924 ganz nah kommen.

Mit 79 Fahrzeugen stellen die Automobile der Fünfziger- bis Siebzigerjahre das Gros im Teilnehmerfeld, darunter exklusive und teure Fahrzeuge von Marken wie Aston Martin, Porsche und Mercedes-Benz – oder echte Raritäten wie der in italienischer und amerikanischer Co-Produktion entstandene Intermeccanica Indra aus dem Jahr 1972. Daneben fahren aber auch Alltagsautos von damals mit. Für viele Besucher bedeutet der Anblick dieser Fahrzeuge eine Zeitreise in die frühe Jugend oder die ersten Jahre als Autofahrer.

Internationales Teilnehmerfeld und Prominenz
Zwei Fahrzeuge im Feld stammen aus dem früheren Besitz des Verlegers Paul Pietsch: ein Porsche 911 Turbo (Baujahr 1976), der von dessen Schwiegertochter Dr. Maria Pietsch und Enkel Patrick Pietsch gefahren wird, sowie ein Mercedes-Benz 600 SEC mit 408 PS, das letzte Auto, das Paul Pietsch noch selbst gelenkt hat. Das Fahrzeug gehört nun dem Luxemburger Guy Müller. Neben den Teams aus Deutschland und Luxemburg treten bei der Rallye auch Fahrer und Beifahrer aus der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien und China an.

In diesem Jahr ist auch wieder Prominenz aus dem Showbusiness dabei: Die Film- und Seriendarstellerin Katharina Schubert (Tatort, Traumschiff, In aller Freundschaft) nimmt für das Team AUTOSTADT mit einem Volkswagen Typ 3 1600 TL teil. Zu den Motorsport-Promis, die nach Offenburg kommen, zählen in diesem Jahr die Rallye-Legende Christian Geistdörfer, der zweifache Le-Mans Sieger und ehemalige Formel 1 Fahrer Hans-Joachim Stuck sowie die badischen „Local Heroes” Mario Ketterer und Wolfgang Michalsky.

Tipps für Besucher und Journalisten
Auch in diesem Jahr sind die Streckenverläufe der 6. Paul Pietsch Classic im Internet abrufbar. Journalisten und Besucher der Rallye können sich vorab mit der detaillierten Streckenführung bis hinunter auf die Straßenebene vertraut machen und die für sie besten Beobachtungspunkte auswählen. Während der Rallye können dank GPS-Ortung von YellowFox, Spezialist für Fahrzeugortung und mobile Zeiterfassung aus Sachsen, zudem die aktuellen Positionen der einzelnen Teams live im Internet verfolgt werden.

Neben dem Start und dem Zieleinlauf in Offenburg eignen sich am ersten Rallye-Tag besonders die Standorte bei der Stadtmauer in Ettenheim, rund um das Kurhaus in Freiamt oder bei der Hochfirstschanze in Neustadt zum Zuschauen und für gelungene Fotoaufnahmen. Am zweiten Tag empfehlen wir vor allem Pforzheim, Bad Wildbad oder die Zeitprüfung an der Winzergenossenschaft „Alde Gott“ in Sasbachwalden.
Wer sich die Fahrzeuge vorab in Ruhe und aus der Nähe ansehen möchte, kann bereits am Donnerstagnachmittag, dem Tag vor dem Start, ab 13:00 Uhr zum Kulturforum Reithalle kommen. Auf dem Gelände finden die Akkreditierung der Teilnehmer und die technische Abnahme der Fahrzeuge statt

Weitere Informationen, sowie einen Zeit- und Streckenplan der 6. Paul Pietsch Classic finden Sie unter www.pietsch-classic.de und auf Facebook. Vor Ort finden Sie das Presseteam am Akkreditierungs-Counter in der Reithalle.

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