Aktuelle Studie der Motor Presse Stuttgart untersucht das Kauf- und Informationsverhalten im Outdoor-Markt

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- Der Kauf von Outdoor-Produkten erfolgt selten spontan
- Outdoor-Zeitschriften mit starker Funktion im Kaufprozess
- Die große Mehrheit kauft noch im Ladengeschäft vor Ort

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Stuttgart, 27. September 2017 – Wie gehen Outdoor-Fans vor, wenn sie neue Produkte kaufen wollen? Antworten auf diese Frage liefert eine neue Studie der Motor Presse Stuttgart, die das Kauf- und Informationsverhalten von Verbrauchern im Outdoor-Markt untersucht. Rekrutiert wurden die Befragungsteilnehmer über die Webseiten kooperierender Hersteller der Branche. Für die Studie wurden mehr als 5.000 Outdoorer im Detail zu ihren Kaufvorhaben in sechs verschiedenen Produktbereichen befragt. „Das ist in dieser Form einzigartig, aktuell gibt es keine vergleichbare Studie für den Outdoor-Markt“, sagt Nico Axtmann, stellvertretender Leiter der Marktforschung, der das Projekt maßgeblich betreut hat. „Die Ergebnisse ermöglichen uns tiefgehende Analysen“.

Die Studie zeigt, dass sich Outdoor-Konsumenten beim Kauf in der Regel mehrere Wochen oder Monate Zeit lassen. Je mehr Geld sie in die Hand nehmen wollen, umso länger bereiten sie ihre Kaufentscheidung vor. Dabei haben sie hohe Ansprüche an die Produkte, die sie kaufen wollen. Im Schnitt nannten die Befragten zwischen fünf und sechs Kriterien auf die sie besonders großen Wert legen. So sind z.B. bei Schlafsäcken ein geringes Gewicht, eine gute Wärmeisolation und ein kleines Packmaß wichtig – Jacken sollten auf jeden Fall atmungsaktiv und wasserdicht sein.

outdoor Studie 2017 genutzte Quellen

Kaufplaner haben im Vorfeld des Kaufs einen erhöhten Informationsbedarf, den sie über verschiedene Informationsquellen decken. Zu den wichtigsten zählen neben Informationsangeboten der Hersteller und Händler vor allem Outdoor-Zeitschriften und ihre Websites. Outdoor-Zeitschriften genießen bei den Kaufplanern zudem eine besonders hohe Glaubwürdigkeit. „Das Medienangebot von Outdoor-Zeitschriften hat eine starke Funktion im Kaufprozess und eignet sich daher besonders gut für die präzise Zielgruppenansprache“, so Kirsten Brodersen, Unit Sales Director Sports & Tourism. „Das bestätigen dieses Mal nicht nur unsere Leser, denn die Befragten wurden über Hersteller-Websites rekrutiert.“ Die Studie zeigt auch: Outdoor-Blogs und soziale Netzwerke wie Facebook sind für die Kaufvorbereitung weniger bedeutsam.

Die Mehrheit der Outdoorer kauft hochwertige Outdoor-Produkte immer noch deutlich eher vor Ort im Ladengeschäft als online. Knapp zwei Drittel planen den nächsten Kauf beim lokalen Fachhändler. Personen mit erhöhtem Beratungsbedarf sogar noch häufiger. Sich vor Ort beraten zu lassen und dann online zu kaufen stellt eine Ausnahme dar. Neun von zehn Outdoor-Konsumenten, die sich beim letzten Kauf vom Händler beraten ließen, kauften auch im Ladengeschäft.

Die Ergebnisse der Studie können differenziert nach den sechs erhobenen Produktbereichen Jacken, Hosen, Schuhe, Rucksäcke, Schlafsäcke und Zelte betrachtet werden und erlauben so detaillierte Einblicke in die Entscheidungsprozesse von Outdoor-Kaufplanern.


Kontakt:
Kirsten Brodersen
Sales Director Sports & Tourism
Motor Presse Stuttgart
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